Pflanzenschutz

Pflanzenschutzmittel schützen Lebensmittel, wie zum Beispiel Obst und Gemüse, vor dem Befall mit Schädlingen oder Bakterien. Sie tragen mit dazu bei, die vom Verbraucher gewünschte Qualität zu sichern. Solche Mittel werden auf dem Feld oder im Treibhaus eingesetzt, aber auch während Transport und Lagerung. Übrigens: Pflanzenschutzmittel werden nicht nur im so genannten konventionellen Anbau verwendet, sondern auch im ökologischen Landbau.

Eine Besonderheit des Einsatzes zeigt sich insbesondere bei Obst: Pflanzenschutzmittel, die insbesondere der Konservierung dienen, finden sich nicht im eigentlichen Produkt, sondern auf der Schale wie zum Beispiel bei Orangen. Die Schalen werden aber vom Verbraucher nicht verzehrt, so dass auch hier keine gesundheitlichen Risiken entstehen.

In Deutschland waren im Februar 2007 nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung 644 Pflanzenschutzmittel unter 1043 Handelsnamen zugelassen. Diese Mittel enthielten 253 unterschiedliche Wirkstoffe. Alle Pflanzenschutzmittel müssen vor ihrem Einsatz in der Landwirtschaft  vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zugelassen werden. Im Laufe dieses Verfahrens werden auch die möglichen gesundheitlichen Gefahren für Verbraucher und Anwender geprüft. Wenn solche Gefahren bestehen, werden die Mittel nicht zugelassen.